Magnetresonanz-/ Kernspintomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das mit Hilfe eines starken Magnetfelds (bei unseren Geräten 1,5 Tesla) Schichtbilder des menschlichen Körpers erzeugen kann. Unterschiedliche Gewebe wie z. B. Blut und Muskeln erscheinen unterschiedlich hell. Mit bestimmten Untersuchungstechniken kann auch die Herzbewegung und Funktion oder z. B. der dreidimensionale Verlauf der Gefäße (Arterien) dargestellt werden. Diese nicht invasive Gefäßdarstellung nennt man MR-Angiographie (MRA).


Die Magnetresonanztomographie ist der Computertomographie bei der Untersuchung von Weichteilstrukturen überlegen. Sie verwendet keine Röntgenstrahlen, sondern völlig unbedenkliche Radiowellen. Durch spezielle Kontrastmittel, die in eine Armvene injiziert werden, können diese Gewebekontraste noch verstärkt werden.

Die Magnetresonanztomographie eignet sich wegen des guten Gewebekontrasts besonders für die Darstellung von Hirngewebe, von inneren Organen wie Leber, Gallengang (MRCP) oder Nieren sowie der Gelenke und der Wirbelsäule. Auch die Beckenboden-Diagnostik gehört zu den Anwendungen. Mit Hilfe dieser Untersuchung können angeborene, verschleißbedingte, entzündliche und tumoröse Prozesse erkannt werden. Es ist auch möglich, durch eine spezielle Darstellung der Hirngefäße Veränderungen der Hirnarterien (z. B. Aneurysmata) darzustellen.